Die Geschichte der Kleinrehmühle

Die Kleinrehmühle, einst zum bambergischen Halsgericht Marktleugast gehörig, wurde 1683 erstmals beurkundet.

1803 ging sie an Bayern und kam 1812 zum Steuerdistrikt Marktleugast hinzu. Am Landgericht Münchberg 1842 wurde sie ein Ortsteil der Gemeinde Neuensorg, Kreis Stadtsteinach. Seit 1978 gehört sie schließlich zu Marktleugast im Kreis Kulmbach.

Die ursprüngliche Getreidemühle mit geringer Landwirtschaft betrieb zeitweise eine Brotbackstube und eine Wagnerei. 1931 wurde die Getreidemühle stillgelegt. 1933 ersetzte man das Mühlengebäude durch einen Neubau.

Der Name Kleinrehmühle bedeutet: Mühle am kleinen Rehbach, im Gegensatz zur Großrehmühle (Mühle am großen Rehbach). Im Volksmund ist sie als „Gemaamühl“ bekannt, da sie unmittelbar an das Weidmeser Gemeindeholz angrenzt.

Heute ist die Kleinrehmühle eine bekannte Fischzuchtanlage und eine beliebte Wandereinkehr mit vielen Kleintieren, einem Kinderspielplatz, dem Modell eines Hammerwerks und natürlich einer urigen 1977 errichteten Unterkunftshütte mit guter fränkischer Brotzeit und geräucherten Forellen.

(Text: Infotafel)